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Mahavairocana Sandmandala 2015

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Die Tibetische Ansicht über den Tod



Der Tod ist ein Prozess, der natürlichen Regeln folgt. Die bekannteste Beschreib- ung der natürlichen Abfolge des Sterbens und was danach geschieht, findet sich im tibetischen Totenbuch.

In den "Sechs Yogas" des  Naropa (1016-1100) sind die wesentlichen Belehrungen über Tod und Wiedergeburt ebenfalls enthalten.

Um diese Lehren zu hören und nutzen zu können, ist es nicht notwendig Buddhist zu sein, weil der universelle Vorgang des Sterbens jenseits von Glaubens Vorstell- ungen für alle Menschen gleich ist

Diese Vajrayana Yoga Lehre enthält praktische Anleitungen, um bewußt sterben zu können;  dann kann der Tod als ein Wechsel von einem Zustand in einen anderen erfahren werden. Wie das Durchschreiten einer Tür, die von innen Aus- gang und von außen Eingang genannt wird.

Wer in diese Lehre eingeführt und eingeweiht wurde, gewinnt eine neue Sicht- weise über den Tod und was dann folgt. Er gewinnt damit auch eine neue Betrachtungsmöglichkeit über das eigene Leben.

Im Moment des Todes erfahren alle sterbenden empfindungsfähigen Wesen einen flüchtigen Eindruck von dem, was die Yogatantras das Klare Licht nennen. Dieser Zustand ist ekstatisch , frei von allen körperlichen und sozialen Bindungen.

Für jemanden, der nicht darauf vorbereitet ist, dauert diese Erfahrung maximal so lange wie eine Mahlzeit oder gar nur kurz wie ein Fingerschnippen.

Um diesen Moment zu verlängern und erkennen und nutzen zu können,sollte man als Vorbereitung Belehrung  und Initiation haben.

Ansonsten wird der "Wissende", auf einen spiralförmigen Weg  durch  viel- fältige  Illusionen und Haluzinationen in immer tiefer liegen Zustände  herunter wandernd, bis neue  Eltern gefunden werden und man weiteres  Leben im Fleisch, in einen der sechs möglichen Lebensbereiche (Lokas) , lebt. Dann stirbt man dort und so fort.

Das tiefere Ziel unserer eigen Entwicklung liegt nicht darin, diesen Wieder- geburtskreislauf ewig zu folgen, sondern ihn zu unterbrechen und  gar nicht  wiedergeboren zu werden oder  auf einer höhren Stufe der Existenz wieder- geboren zu werden. Die Buddhisten nennen es die reinen Länder.

Damit das klare Licht erkannt wird, oder  und man sich auf dem Weg herunter richtig verhält und damit Wiedergebuert in einen niederen Reich vermeidet bedarf es der Vorbereitung und Ermächtigung.

Das nötige kann man bei Bernd Westphal finden.





Bernd Westphal, Drukpa-Kargyüpa Linienhalter.


Bernd Westphal ist 1948 geboren. Mit Frau und Kind lebt  er in der Nähe der Porta Westfalika.

 
Seit seinem 24. Lebensjahr lernte und übte er sich in Yoga, Meditation, philosophischen, astrologischen,  buddhistischen und  ähnlichen Studien.

1997 begegnete er dem aus Neuseeland kommenden    Steve Tidbury, einem der wenigen westlichen Linienhalter einer Tibetischen Tradition.

Steve ging in die Welt, um die Lehre über den Zustand nach dem Tode auf Wunsch seines großen Lehrers Geshe Ngawang Dhargyey  und Seiner Heiligkeit dem 14. Dalai  Lama zu verbreiten.

Bernd begleitete und übersetzte für Steve dieses Seminar sechs Jahre.

1999 erhielt Bernd von Steve die notwendige Übertragung und wurde Linienhalter der Drukpa Kargyüpa Schule mit der Ermächtigung die Nachtodzustandslehre weiter zu geben.

Seit 2003 führt Bernd die Lehre des Nachtodzustandes weiter.

Bernd Westphal gibt regelmäßig Wochenendseminare über den Nachtodzustand.

Interview aus Tattva Viveka 40 mit Bernd Westphal
über den Nachtodzustand

Seminar Termine


Für alle die einen Überblick über den Nachtodzustand wünschen und kein Seminar besuchen können gibt es eine Hörbuch auf CD mit einen einführenden Text und einer geführten Meditation durch den Bardo.

Nachtodzustands CD
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